Unsere KEM Maßnahmen

Maßnahme 1 - Ausbau der Photovolktaik

Der Ausbau von Photovoltaikanlagen bietet regionales Potential zur regionalen und dezentralen Energiebereitstellung. Deshalb sollen möglichst viele Flächen zur solaren Nutzung verwendet werden.

Ziel ist die Errichtung von zumindest 2 PV Großanalgen mit einer Leistung über 100 kWp, sowie die Errichtung von zumindest 4 Anlagen auf Gebäuden die in Gemeindeverwaltung, bzw. im Einflussbereich der Gemeinde stehen, mit einer Leistung über 10 kWp. Somit soll in Summe eine Anlagenleistung von mehr als 250 kWp errichtet werden. 

Maßnahme 2 - E-Ladeinfrastruktur

Alternative Mobilität und damit auch die Elektromobilität ist eine der wichtigsten Herausforderungen im Kampf gegen den CO2-Ausstoß. Gerade in unserer KEM mit einem großen Anteil an Tages-Pendlern muss das Thema der Elektromobilität weiter und stärker forciert werden. 

Mit Informationsveranstaltungen soll dieses Projekt auch der breiten Öffentlichkeit kenntlich gemacht werden, um die Sinnhaftigkeit der Elektromobilität in den Vordergrund zu rücken und gleichzeitig die Infrastruktur bereitstellen zu können.

Maßnahme 3 - Energiebuchhaltung

Die Maßnahme macht Energieverbräuche transparent und liefert damit die Grundlage für Effizienzsteigerung. Bevor wir über erneuerbare Energieträger nachdenken, müssen wir uns immer die Frage stellen, ob nicht besser auf die Verwendung von Energie verzichtet werden kann.

Eine Effizienzsteigerung ist die Grundlage jeglicher Energiepolitik und daher auch der Zielerreichung der KEM zuträglich und damit erforderlich.

Ziel ist es, dass in allen KEM Leithaland Gemeinden Energiebuchhaltung eingesetzt und laufend aktualisiert wird.

Maßnahme 4 - Gemeindedeklaration zur Einführung eines erhöhten Baustandards für kommunale Gebäude und zur Umsetzung einer nachhaltigen Gemeindeverwaltung

Konkret wäre das eine Beschlussfassung im Gemeinderat, die für sämtliche zukünftige Aktivitäten der Gemeinde den Grundsatz des nachhaltigen Wirtschaftens und Verwaltens verankert. Nachdem die Gemeinde die oberste Baubehörde ist, kann Sie die örtliche Bauordnung dahingehend verändern und somit auch für künftige Generationen / Gemeinderäte die Basis einer klimagerechten Entwicklung schaffen.

Im Zuge dieser Maßnahme sollen daher Vorlagen entwickelt werden, durch deren Beschlussfassung in der Bauordnung Standards verankert werden können. Weiters soll in den Gemeinderäten eine Deklaration zu mehr Klimaschutz beschlossen und Prozesse zur nachhaltigen Beschaffung etabliert werden.

Maßnahme 5 - LED Straßen- und Innenbeleuchtung

Im kommunalen, gewerblichen und auch privaten Bereich sind enorme Potentiale für Effizienzsteigerungen vorhanden. Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED Systeme, der Umstieg auf LED Innenbeleuchtung in Betrieben und Privathaushalten sowie auch in öffentlichen Gebäuden sollen vorangetrieben werden.

Im Rahmen dieser Maßnahme soll durch Informationsübermittlung an InteressentInnen und Entscheidungsträger ein Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz in der Region geleistet werden.

Maßnahme 6 - Vernetzungsworkshops in den Gemeinden

Durchführung von Vernetzungsworkshops in den Gemeinden unter Einbindung sämtlicher Gemeindevertreter und –räte.

Aber auch öffentlicher Zugang für die Bevölkerung, um von den Ideen und Projekten mitpartizipieren zu können und um transparent zu machen, dass auf dieser Ebene konstruktive Zusammenarbeit herrscht.

Durchführung von Vernetzungsworkshops der Umweltgemeinderäte, um eine Plattform zu bieten auf der konkrete Projektideen ausgetauscht und neue Ideen generiert werden können. Ziel ist es ganz klar, dass Projekte von einer Gemeinde in die andere übertragen werden.

Maßnahme 7 - Informationsveranstaltungen

Ziel ist es in der Bevölkerung präsent zu sein, auf die Themen der KEM, auf aktuelle Projekte und Spezialthemen aufmerksam zu machen.

Es werden aktuelle Projekte vorgestellt und deren Nutzen in den Vordergrund gerückt. Es wird zu aktuellen wie auch zu Spezailthemen eingeladen, um Produkte, Trends und dessen Nutzen zu referieren.

Maßnahme 8 - Alternative Mobilität

Ziel ist es, das Bewusstsein aller Menschen für den Einsatz des Fahrrades und bei weiteren Strecken den Einsatz von alternativ betriebenen Fahrzeugen zu forcieren.

Die Entscheidung, auf ein alternativ betriebenes Fahrzeug umzusteigen, zu erleichtern und damit die Anzahl der BEV aber auch anderer alternativ betriebener Fahrzeuge (Wasserstoff, Biogas, zukünftige Technologien) zu erhöhen.

Die Durchführung von Informationsveranstaltungen zum Thema alternative Moblität sollen dies untermauern.

 

Maßnahme 9 - Radwegenetz

Die Infrastruktur muss fit für den Alltagsradverkehr gemacht werden. Dazu sollen zuerst einfache Möglichkeiten ausgereizt werden, um den Stellenwert des Radverkehrs innerhalb der Ortschaften zu erhöhen.

Eine Forcierung von Radwegenetz und der Alltagsmobilität reduziert den Auto-Verkehr und damit den Energie- und CO2 Ausstoß und trägt daher zur allgemeinen Zielerreichung der KEM Leithaland bei.

Maßnahme 10 - Bewußtseinsbildung

Durch altersgerechte interessante Darstellung der Themen erneuerbare Energien, Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität etc. soll ein entsprechendes Bewusstsein für den Klimaschutz geschaffen werden. So soll z.B. durch Einbindung der Energiesituation der Schule bzw. durch Vorstellung von innovativen Projekten im Nahbereich ein Bezug hergestellt und das Bewusstsein geschärft werden.

Der Modellregionsmanager steht den Entscheidungsträgern beratend von der Projektinitiierung über die Projektbegleitung bis zur Realisierung des Projektes zur Verfügung. Ein wesentlicher Bestandteil ist auch die Unterstützung bzw. Schulung der Lehrer im Detailbereich der Energieeffizienz, erneuerbaren Energien, nachhaltigen Mobilität, CO2-Reduzierung etc., damit diese Themen auch in den „regulären Unterricht“ einfließen können.

Dadurch sollen diese Themen über die Schülerinnen und Schüler den Einzug in die Haushalte und Familien der KEM Leithaland finden.