⛈️ Schutz vor Starkregen in Zillingtal

Veröffentlicht am 11.08.2025
In Zeiten des Klimawandels werden extreme Wetterereignisse wie Starkregen immer häufiger und intensiver. Diese Entwicklungen stellen Gemeinden vor neue Herausforderungen. Ein erfolgreiches Beispiel für die Anpassung an diese Veränderungen ist das kürzlich abgeschlossene Projekt in Zillingtal, das durch die Förderung des Klima- und Energiefonds ermöglicht wurde. Ziel des Projekts war es, die Überflutungsgefahr bei Starkregen zu minimieren und somit die Sicherheit und Lebensqualität der Bewohner zu erhöhen.

In Zillingtal bestand eine erhebliche Überflutungsgefahr durch Starkregen, insbesondere entlang der Sonnwendgasse. Überfahrten über einen Entwässerungsgraben ermöglichten es dem Hangwasser, von den Feldern in die darunterliegenden Wohngebiete zu fließen. Diese Überfahrten wurden ursprünglich für landwirtschaftliche Zwecke genutzt, waren jedoch nicht mehr in Gebrauch. Durch ihre Entfernung konnte der Wasserabfluss wiederhergestellt werden, wodurch der Entwässerungsgraben seine Schutzfunktion voll erfüllen kann.

Die Bauarbeiten umfassten die Entfernung der Überfahrten sowie die Wiederherstellung der korrekten Funktionsweise des Grabens. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die ordnungsgemäße Entsorgung der anfallenden Reststoffe gelegt, um die Umweltbelastung zu minimieren.

Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf 1.474,- EUR, wobei eine Fördersumme von 1.106,- EUR durch den Klima- und Energiefonds bereitgestellt wurde. Die Projektdauer erstreckte sich vom 01.02.2025 bis zum 07.08.2025. Unter der Leitung des KEM Modellregionsmanagers Bernhard Heimhilcher konnte das Projekt erfolgreich umgesetzt werden.

Die Relevanz dieses Projekts für die Klimawandelanpassung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Durch die zunehmende Häufigkeit von Starkregenereignissen ist es unerlässlich, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um Überschwemmungen zu vermeiden. Das Projekt in Zillingtal zeigt, wie durch gezielte Eingriffe in die Landschaftsstruktur die Widerstandsfähigkeit von Gemeinden gegenüber extremen Wetterereignissen erhöht werden kann.

Das Projekt unter dem Titel „Wassermanagement in der KEM Leithaland“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie durch gezielte Maßnahmen die negativen Auswirkungen des Klimawandels gemildert werden können. Die erfolgreiche Umsetzung in Zillingtal zeigt, dass durch Zusammenarbeit und innovative Lösungen die Sicherheit und Lebensqualität in betroffenen Gebieten nachhaltig verbessert werden kann. 

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